Bei starkem Sturm kann ein Fenster plötzlich pfeifende Geräusche machen. Das Geräusch entsteht meist dann, wenn kräftiger Wind direkt auf die Außenwand trifft. Besonders in ruhigen Räumen wird das Pfeifen deutlich hörbar.
Oft tritt dieses Problem nur bei starkem Wind auf. Sobald sich das Wetter beruhigt, verschwindet auch das Geräusch wieder. Das kann den Eindruck vermitteln, dass mit dem Fenster nur bei Sturm etwas nicht stimmt.
Problem und Kontext
Starker Wind erzeugt Druck auf Gebäude. Besonders auf der Seite, auf die der Wind direkt trifft, wird Luft gegen Fenster und Fassaden gedrückt.
Wenn sich am Fenster kleine Spalten befinden, kann Luft durch diese Öffnungen strömen. Bei starkem Wind wird die Luft dabei schneller durch den Spalt gepresst.
Diese beschleunigte Luftbewegung erzeugt Strömungsgeräusche. Je nach Größe und Form des Spalts kann daraus ein pfeifender Ton entstehen.
Selbst kleine Unebenheiten an der Dichtung oder am Rahmen können ausreichen. Bei starkem Sturm wird der Luftdruck groß genug, damit Luft durch diese kleinen Zwischenräume gelangt.
Typische Alltagssituationen
Das Pfeifen tritt häufig während eines Sturms oder bei sehr starkem Wind auf. Besonders Fenster auf der wetterzugewandten Seite des Gebäudes sind betroffen.
In höheren Stockwerken kann das Geräusch stärker auftreten. Dort trifft der Wind meist direkter und mit höherer Geschwindigkeit auf das Gebäude.
Auch nachts fällt das Problem häufig auf. Wenn die Umgebung ruhig ist, wirkt das Pfeifen deutlich lauter.
Manchmal verändert sich das Geräusch während des Sturms. Je nach Windrichtung oder Windstärke kann das Pfeifen stärker oder schwächer werden.
Warum das im Alltag stört
Ein pfeifendes Fenster kann während eines Sturms besonders auffallen. Das Geräusch entsteht plötzlich und kann sich im Laufe des Windes verändern.
In Wohn- oder Schlafräumen kann dies als störend empfunden werden. Besonders wenn das Geräusch über längere Zeit anhält.
Zusätzlich kann ein Luftzug spürbar sein. Kalte Außenluft gelangt durch kleine Spalten in den Raum und verändert die Temperatur in Fensternähe.
Auch wenn der Luftstrom nur schwach ist, wird er im Alltag oft deutlich wahrgenommen.
Was im Alltag wirklich hilft
Wenn das Pfeifen bei Sturm durch kleine Spalten zwischen Fensterflügel und Rahmen entsteht, kann eine zusätzliche Abdichtung helfen. Dadurch wird die Luftbewegung reduziert.
Eine Möglichkeit ist eine selbstklebende Fensterdichtung, die entlang des Fensterrahmens angebracht wird. Sie füllt kleine Zwischenräume und vermindert die Luftströmung.
Vor dem Anbringen sollte der Rahmen sauber und trocken sein. So kann die Dichtung gleichmäßig haften und entlang des Fensters eine durchgehende Linie bilden.
Nach dem Schließen des Fensters wird das Material leicht zusammengedrückt. Dadurch wird der Spalt zwischen Rahmen und Fensterflügel besser abgedichtet.
Worauf man achten sollte
Nicht jedes Pfeifen hat die gleiche Ursache. Manchmal liegt das Problem an einer alten Dichtung, manchmal an einem kleinen Spalt im Rahmenbereich.
Es kann daher sinnvoll sein, den gesamten Fensterrahmen zu prüfen. Besonders Bereiche entlang der vorhandenen Dichtungen können auffällig sein.
Auch der Sitz des Fensterflügels spielt eine Rolle. Wenn das Fenster nicht gleichmäßig am Rahmen anliegt, entstehen kleine Öffnungen.
Eine gleichmäßige Abdichtung entlang des gesamten Rahmens hilft dabei, Luftbewegungen zu reduzieren.
Fazit
Wenn ein Fenster bei Sturm pfeift, entsteht das Geräusch meist durch Luft, die durch kleine Spalten im Bereich des Rahmens strömt. Starker Wind verstärkt diesen Effekt deutlich.
Durch eine bessere Abdichtung des Fensters lässt sich die Luftbewegung häufig reduzieren und damit auch das Pfeifen abschwächen.